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Naturschutzgebiet Rahmer Benden

Das Naturschutzgebiet nördlich von Angermund – ein im Kern erhaltenes Niedermoor – umfasst eine Fläche von 39 Hektar und wurde 1993 unter Schutz gestellt. Seltene Seggenarten (Sauergrasgewächse) finden sich auf den offenen Feuchtflächen. Die ausgedehnten Röhrichte bieten geeignete Lebensbedingungen für den Teichrohrsänger. Auch Sumpfmeisen und Schwärme von Rotdrosseln kann man hier beobachten.

Der Dickelsbach fließt heute wie ein Kanal durch die Rahmer Benden, denn er wurde im letzten Jahrhundert begradigt. Ursprünglich überflutete der Bach nach einem Hochwasser die angrenzenden Wiesen. In den Senken blieb das Wasser stehen, daraus bildete sich das Moor. Die Flächen wurden kultiviert und als Viehweiden genutzt, doch die tiefen Senken und Mulden blieben sumpfig. Seit den 1950er Jahren wird das Gebiet von den Landwirten nicht mehr bewirtschaftet, das ehemalige Niedermoor wurde zur Feuchtbrache.

Durch die Maßnahmen im Rahmen des Naturschutzes soll das Niedermoor Rahmer Benden erhalten werden. Typische Pflanzen wie Schilf und Seggengräser, Frauenfarn, Sumpf-Rietgras und Gilbweiderich werden gefördert, die sich ausbreitenden Gehölze müssen dafür zurückgenommen werden.

Die Rahmer Benden bieten aber auch schöne Blütenaspekte: Sumpfdotterblume, Schwertlilie, Sumpfvergissmeinnicht und dichte Horste von Schneeglöckchen blühen an vielen Stellen.

Karte Naturschutzgebiet Rahmer Benden

ÖPNV: Bus 751 / Haltestelle Am Eichenförstchen
Wanderparkplatz:  Lintorfer Waldstraße / Kalkstraße