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Naturschutzgebiet Dreiecksweiher

Im Hasseler Forst, zwischen Elbsee und der Stadtgrenze zu Hilden, liegt das Naturschutzgebiet Dreiecksweiher. Die ehemalige Kiesgrube ist heute ein wertvolles Refugium für Wasservögel. Seit 1984 steht die Fläche unter Schutz und umfasst heute 85 Hektar Fläche.

Bis 1949 wurde hier noch Kies gebaggert. Dieser wertvolle Rohstoff für die Bauindustrie wird auch heute noch in den angrenzenden Kiesgruben abgebaut. Die hier geschützten ausgebaggerten Gruben füllten sich mit Grundwasser und im Laufe der Zeit nahm die Natur die Flächen wieder in Besitz. Die steilen Uferzonen, die beim Auskiesen entstanden, wurden im Zuge der Renaturierung abgeflacht, damit sich Wasserpflanzen und -tiere ansiedeln konnten.

Vor allem aus ornithologischen Gründen ist das Gebiet als Naturschutzgebiet ausgewiesen worden. Mit seinen sandig-kiesigen Uferbereichen, den Wasserflächen und dem umgebenden Wald bildet die Fläche einen wertvollen Ersatzlebensraum für ehemals am Rhein vorhandene Biotope dieser Art.

Von speziell angelegten Aussichtspunkten können Besucher Haubentaucher, Blässhühner, Graugänse oder eine imposante Graureiherkolonie mit bis zu 20 Brutpaaren beobachten. Eine stattliche Reiherkolonie hat sich hier angesiedelt, aber auch seltene Enten, Gänse und Kormorane nutzen den Dreiecksweiher und die Landzungen als Rückzugsgebiet.

Übersichtskarte Dreiecksweiher

ÖPNV: Bus 781, 782 / Haltestelle Richard-Wagner-Straße
Parkplatz: Schalbruch, Hilden