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Caspar David Friedrich und die Düsseldorfer Romantiker

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Termine
Fr 23.10.2020
Sa 24.10.2020
So 25.10.2020
Di 27.10.2020
Mi 28.10.2020
Do 29.10.2020
Fr 30.10.2020
Sa 31.10.2020
So 01.11.2020
Di 03.11.2020
Mi 04.11.2020
Do 05.11.2020
Fr 06.11.2020
Sa 07.11.2020
So 08.11.2020
Di 10.11.2020
Mi 11.11.2020
Do 12.11.2020
Fr 13.11.2020
Sa 14.11.2020
So 15.11.2020
Di 17.11.2020
Mi 18.11.2020
Do 19.11.2020
Fr 20.11.2020
Sa 21.11.2020
So 22.11.2020
Di 24.11.2020
Mi 25.11.2020
Do 26.11.2020
Fr 27.11.2020
Sa 28.11.2020
So 29.11.2020
Di 01.12.2020
Mi 02.12.2020
Do 03.12.2020
Fr 04.12.2020
Sa 05.12.2020
So 06.12.2020
Di 08.12.2020
Mi 09.12.2020
Do 10.12.2020
Fr 11.12.2020
Sa 12.12.2020
So 13.12.2020
Di 15.12.2020
Mi 16.12.2020
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Fr 18.12.2020
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Di 22.12.2020
Mi 23.12.2020
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Fr 25.12.2020
Sa 26.12.2020
So 27.12.2020
Di 29.12.2020
Mi 30.12.2020
Do 31.12.2020
Fr 01.01.2021
Sa 02.01.2021
So 03.01.2021
Di 05.01.2021
Mi 06.01.2021
Do 07.01.2021
Fr 08.01.2021
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Do 21.01.2021
Fr 22.01.2021
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Mi 27.01.2021
Do 28.01.2021
Fr 29.01.2021
Sa 30.01.2021
So 31.01.2021
Di 02.02.2021
Mi 03.02.2021
Do 04.02.2021
Fr 05.02.2021
Sa 06.02.2021
So 07.02.2021
Ort Kunstpalast
Ehrenhof 4/5
40479 Düsseldorf
Event Details
Öffnungszeiten:
Di-So 11-18 Uhr, Do 11-21 Uhr
Rund 120 Werke von der Frühromantik zu den Anfängen des Realismus

Für Caspar David Friedrich (1774–1840) war ein Landschaftsbild mehr als ein Abbild der Natur. Emotional sollte es sein: religiös aufgeladen, jedoch ohne die von der Kirche vorgegebenen Bildinhalte. Damit trifft der Greifswalder Maler den Nerv seiner Zeit.

Sein Durchbruch gelingt ihm 1810 mit dem Bild „Mönch am Meer“, das den damals herrschenden Traditionen der Landschaftsmalerei widerspricht. Der preußische König Friedrich Wilhelm III. findet Gefallen an dem Werk, erwirbt es und verhilft Friedrich somit zum Erfolg. In den folgenden Jahren findet Friedrich für seine mehr als 150 Gemälde und etwa 1000 Zeichnungen, Aquarelle und Radierungen namhafte Abnehmer. Doch Mitte der 1830er-Jahre gerät Friedrichs Werk in Vergessenheit, was unter anderem der Düsseldorfer Malerschule geschuldet ist. Zunächst herrscht zwischen Sachsen und dem Rheinland ein lebendiger Kulturtransfer. Viele Künstlerkollegen aus Düsseldorf und Sachsen beziehen sich in den späten 1820er-Jahren auf Friedrichs Landschaftsgemälde, die Natur nicht nur abbilden, sondern auch Empfindungen wecken möchte. Allerdings entfalten die Düsseldorfer zunehmend mehr Dramatik und Pathos, ihre Bilder gewinnen an technischer Raffinesse. Ihr Einfluss, vor allem auf die Kunstentwicklung an der Elbe, steigt. Schließlich werden führende Düsseldorfer Maler als Professoren an die Dresdener Akademie berufen.
In der Ausstellung „Caspar David Friedrich und die Düsseldorfer Romantiker“ beleuchtet der Kunstpalast, wie es zur Ablöse der Dresdener Romantik durch die Düsseldorfer Malerei kam und welche gesellschaftlichen Ursachen den Geschmackswandel beeinflussten.
Zu sehen sind etwa 60 Werke Friedrichs und seiner Dresdener Malerfreunde wie Carl Gustav Carus und Ludwig Richter, die der Malerei der Düsseldorfer Andreas und Oswald Achenbach, Carl Friedrich Lessing, Johann Wilhelm Schirmer und weiteren gegenübergestellt werden.

Foto: Caspar David Friedrich
Lebensstufen, um 1834
Öl auf Leinwand
72,5 x 94 cm
© Museum der bildenden Künste, Leipzig
Foto: InGestalt Michael Ehritt