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Geschichte

Ursprung der Kirmes

Wer kennt sie nicht, die „Kirmes“  oder das „Kirmesgeld“, um sich auf dem Jahrmarkt mit Fahrgeschäften und Ess- und  Trinkgelegenheiten zu vergnügen.
Aber woher kommt eigentlich der Begriff „Kirmes“?  Das Wort „Kirmes“ geht auf das mittelhochdeutsche „Kirmesse“ zurück, das aus „Kirchmesse“ entstanden ist. Die „Kirmesse“ bezeichnete die Messe, die zur  Einweihung einer Kirche abgehalten wurde. Sie war zugleich die Bezeichnung für die jährliche Erinnerung an diese Weihe, die auch weltlich mit einem Jahrmarkt gefeiert wurde.

In Düsseldorf wird die Kirmes anlässlich des Gedenktages (23. Juli) an den hl. Apollinaris gefeiert. Er war Jünger von Sankt Petrus und um 200 n. Chr. erster Bischof von Ravenna. Um 1300 gelangte Düsseldorf in den Besitz einiger Reliquien des Märtyrers. Der Heilige wurde zum Stadtpatron erklärt und die Düsseldorfer bauten ihm einen wunderschönen Schrein, der heute noch in der Altstadtkirche St. Lambertus steht.

Wie wird der Schützenkönig gewählt?

Vereinsmitglieder des St. Sebastianus Schützenverein 1316 e.V. schießen jedes Jahr während der Kirmes auf eine Vogelattrappe, die an einer hochgestellten Zielscheibe befestigt ist. Der Schütze, der „den Vogel abschießt“, trägt für ein Jahr den Titel des Schützenkönigs.

Jungschützen von 14 bis zum vollendeten 23. Lebensjahr wetteifern um das Amt des Jungschützenkönigs. Mitglieder von 6 – 14 Jahre, die sogenannten „Pagen“, können ein Jahr lang Pagenkönig werden. Die neu gewählten Könige werden im Anschluss an das Vogelschießen auf dem Krönungsball feierlich gekrönt.

Von der Steuerabgabe kann sich der Schützenkönig heutzutage nicht mehr freischießen. Früher erkämpfte er sich mit dem Königsschuss dieses und viele weitere Privilegien, wie z.B. das Recht auf Heirat. Heute ist es lediglich ein Titel.