Sechs grandiose Weihnachtsmärkte – mit Riesenangebot und -abstand

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Sechs grandiose Weihnachtsmärkte – mit Riesenangebot und -abstand

Bis Ende Dezember verwandelt sich Düsseldorf in eine märchenhafte Weihnachtswelt, bei der die vielen Themenmärkte keine Wünsche offen lassen 

Wenn Wham’s „Last Christmas“ in Dauerschleife durchs Radio dröhnt, euer Konto wegen exzessiven Geschenke-Shoppings beinahe nur noch Rot eingefärbt ist und Bratwurst gefolgt von gebrannten Mandeln als vollwertiges Abendessen durchgeht, wisst ihr: Es ist wieder soweit – endlich  Advent, endlich Weihnachtsmarktzeit! In Düsseldorf habt ihr auch in diesem Jahr wieder eine so große Auswahl an ganz verschiedenen, aber sehr besonderen Märkten, dass ihr jeden einzelnen Dezemberabend Glühwein und Weihnachtsgaudi genießen könnt. Sei es ganz klassisch auf dem Markt am Rathaus und in der Altstadt oder aber auch ein wenig weiter abseits des Trubels im Benrather Schloss oder im urigen Kaiserswerth.  

Auf die derzeitige Situation haben die Veranstalter reagiert: „Mehr Märkte, mehr Platz“ lautet das Motto des diesjährigen Düsseldorfer Weihnachtsmarkts. Bedeutet: Weniger Hütten und damit mehr Fläche sorgen für ausreichend Abstand, um kein gesundheitliches Risiko einzugehen (Es gilt – Stand 22. November 2021 – die 2G-Regel und es werden 2G-Bändchen ausgegeben). Wer sich krank fühlt, bleibt bitte gleich zu Hause. Und wer eine Maske trägt, schützt sich und andere! Also bitte verhaltet euch verantwortungsvoll, damit sich alle Besucher*innen wohl und sicher auf den Düsseldorfer Weihnachtsmärkten fühlen können.  

Die Märkte in der Innenstadt öffnen jeweils sonntags bis donnerstags von 11 bis 20 Uhr und freitags und samstags von 11 bis 21 Uhr; außer der Reihe: verkaufsoffener Sonntag, 28. November, von 13 bis 18 Uhr, Heiligabend von 11 bis 15 Uhr, zweiter Weihnachtsfeiertag von 14 bis 20 Uhr. Nur an Totensonntag (21. November) und am ersten Weihnachtsfeiertag bleiben sie geschlossen. Die individuellen Öffnungszeiten der anderen Märkte lest ihr im Folgenden. 

Kö-Lichter Markt an der Königsallee

Luxus ist … die Designertasche für 1000 Euro, von der ihr schon lange träumt, oder aber der Liebesapfel für drei Euro. Ganz egal, wonach ihr euch in diesen Adventswochen sehnt, auf der Kö seid ihr genau richtig. Erstmals nämlich stehen ausgewählte Hütten auf einer der längsten und breitesten Einkaufsstraßen Europas, die sich kurz vor Weihnachten von ihrer extra strahlenden Seite zeigt. Der Lichterbogen direkt am Kögraben weist euch den Weg zu den Buden, an denen ihr euch mit Freunden ein heißes Feierabend-Getränk gönnt und auf das Flair dieser weltberühmten Shoppingmeile anstoßt. Prosit, auf eine erfüllte Advents- und Weihnachtszeit! 

Kö-Bogen-Markt am Gustaf-Gründgens-Platz

Wenn euch in diesen besonderen Wochen des Jahres nicht ohnehin schon warm ums Herz wird, helfen euch im Zweifel ein paar heiße Maronen oder ein großes Glas Feuerzangenbowle. Und wo schlemmt es sich besonders gut? Genau, an einem der meistfotografierten Orte Düsseldorf – dem Gustaf-Gründgens-Platz. Dieses Jahr zieht der Kö-Bogen-Markt mit seinen traditionellen Holzhütten nämlich genau dorthin um, damit  ihr – eingepackt in eure dickste Jacke und wärmsten Stiefel – nicht nur den Trubel des Weihnachtsmarktes erlebt, sondern auch den Blick auf den Kö-Bogen II. Hoffentlichdient die größte grüne Fassade der Stadt ein wenig eingeschneit sogar als Motiv für eure Weihnachtspost!

Schloss Benrath in Benrath

„Stille Nacht, heilige Nacht“ gilt als erfolgreichstes und beliebtestes Weihnachtslied der Deutschen. In 320 Sprachen und Dialekte übersetzt, erklingt es heute auch in den entlegensten Ecken der Erde. Die perfekte Kulisse für den Song bietet in Düsseldorf ohne Zweifel das Benrather Barockschloss samt Weihnachtsmarkt, der seine Besucher*innen von der Metropole geradewegs in eine ganz eigene Welt entführt. Vom 19. November bis zum 19. Dezember schmecken Kekse hier gleich noch ein wenig knuspriger, Würstchen saftiger, und der heiße Kakao so süß, dass er Erinnerungen an frühere Weihnachten und Wünsche fürs nächste Fest beschwört. Und falls euch noch ein großes Fragezeichen begleitet, was ihr euren Liebsten in diesem Jahr unter den Baum legen könnt: Kunsthandwerk findet ihr auf dem Weihnachtsmarkt, und auch der Museumsshop bietet eine Auswahl an außergewöhnlichen Objekten. Fehlt nur noch eins: das knackende Geräusch von tiefem Schnee unter den Füßen. Na, Frau Holle, wie wär’s in diesem Winter? Die Öffnungszeiten: freitags von 14 bis 21 Uhr, samstags von 11 bis 21 Uhr und sonntags von 11 bis 20 Uhr. 

Münsterplatz in Derendorf

Klein, aber sehr fein geht es auf dem Weihnachtsmarkt am Münsterplatz in Derendorf zu: Insgesamt elf Stände und ein Kinderkarussell sorgen für Hochstimmung bei den Gästen, die sich mit Liebesäpfeln, Lebkuchenherzen und Leuchtsternen eindecken. Der Markt findet aller Voraussicht nach vom 22. November bis 23. Dezember statt, und zwar täglich von 11 bis 22 Uhr. Heißt: Wenn es euch zu später Stunde noch einmal vor die Tür zieht, um bei kühler Dezemberluft einen klaren Kopf zu bekommen, könnt ihr euch vor Ort noch einen Reibekuchen oder Schoko-Spieß besorgen, die geschmückten Weihnachtsbäume bestaunen oder ruhigen Weihnachtsklängen lauschen.  

Klemensplatz in Kaiserswerth

Ohnehin einer der idyllischsten Stadtteile Düsseldorfs, verwandelt sich das 1300 Jahre alte Kaiserswerth zur Adventszeit in einen besonders urigen Schauplatz. Ihr sucht Räuchermännchen, Holzspielzeug oder ein wohlig-warme Mütze? Dann werdet ihr an den Ständen, die (kunst-)handwerkliche Produkte verkaufen, sicher fündig. Am ersten Adventssonntag (28. November) shoppt ihr zudem in den Kaiserswerther Geschäften, damit unterm Weihnachtsbaum niemand weinen muss. Bei Livemusik, die jeden Nachmittag ab 17 Uhr erklingt, schwingt ihr gemütlich mit –  ob mit oder ohne vorherigen Glühwein-Genuss (übrigens das beliebteste Getränk auf Weihnachtsmärkten, wie eine Studie ergeben hat). Los geht’s am 18. November, und der Markt schließt sogar erst nach Weihnachten, nämlich am 30. Dezember. Außer an Heiligabend (10 bis 15 Uhr) und am zweiten Weihnachtstag (14 bis 20 Uhr) könnt ihr jeden Tag von 11 bis 21 Uhr vorbeischauen. Nur am 21. November und 25. Dezember heißt’s: Ruhetage am Klemensplatz.

Belsenpark in Oberkassel 

Auch linksrheinisch könnt ihr dem Charme der schönsten Zeit des Jahres verfallen: In Oberkassel nämlich lädt die Interessengemeinschaft „Wir in Oberkassel“ ins Weihnachtsdorf ein, in dem junge und alte Besucher voll auf ihre Weihnachtskosten kommen. Selbstverständlich mit der entsprechenden Verpflegung wie dem ein oder anderen Becher Punsch oder einem Stück Christstollen. Für Kinder gibt’s dazu ein Kasperle-Theater und ein Kino. Ein Küsschen unterm Mistelzweig rundet den Ausflug in das zur Weihnachtszeit besonders stimmungsvolle Düsseldorfer Viertel ab. Der Markt öffnet – außer am 21. November, da bleibt er zu – jeden Tag vom 18. November bis zum 23. Dezember, und zwar von 12 bis 21 Uhr. 

Titelbild: Düsseldorf Tourismus

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