Sechs Tipps für die perfekte Naherholung im Nordpark

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Sechs Tipps für die perfekte Naherholung im Nordpark

Auf der Fläche von 50 Fußballfeldern lockt der Nordpark für ein Gefühl von Kurzurlaub. 

Wer jenseits des Trubels der Düsseldorfer Innenstadt Entspannung sucht, muss keine Viertelstunde fahren: Im Nordpark in Stockum kann man das ganze Jahr ganz entspannt abzuschalten – und das, obwohl sogar Krokodile auf dem 36 Hektar großen Gelände leben…

Lockt Tausende: die Kirschblüte

Düsseldorf hat eine der größten japanischen Gemeinden außerhalb Asiens. Und im Nordpark mutet es im Frühjahr ganz besonders japanisch an. Denn dann verwandelt die Kirschblüte den Park in eine Landschaft, die ohne Weiteres als Filmset dienen könnte. Oder als Kulisse eines Foto-Shootings, so ästhetisch ansprechend wirkt das Gelände während der „Hanami“. Der Begriff steht im Japanischen für „Blütenschau“ – und eben diese wollen sich Tausende Besucher Frühjahr für Frühjahr auf keinen Fall entgehen lassen. 

Ein Highlight: der Japanische Garten

Die Kirschbäume säumen den Weg in den Japanischen Garten, der als Highlight im Gesamtkunstwerk Nordpark gilt. Die japanischen Landschaftsarchitekten Iwakii und Shojiro Ishiguro legten ihn in den 1970er Jahren als „Garten der Besinnung“ an. Auf 5000 Quadratmetern Fläche findet hier jeder einen Platz, um die Farbkarpfen (deren Vorfahren aus dem Tempel in Nara kommen!) zu beobachten, dem Wind in Kiefer oder Fächerahorn zu lauschen oder die Kostüme der Cosplay-Gemeinde zu bestaunen, die sonntags in diesem nördlichen Teil des Parks zusammenkommen. Die Anlage ist übrigens ein Geschenk von japanischen Firmen und der japanischen Gemeinde in Düsseldorf an die Bevölkerung der Stadt – als Zeichen der besonderen Verbundenheit. 

Das Ballhaus mit neuem Café

Waffeln, Flammkuchen und Currywurst – so klassisch-lecker sich das Angebot des Cafés im Ballhaus liest, so besonders ist seine Atmosphäre. Umgeben von Jahrhunderte alten Bäumen, genießen Gäste es nach einem Besuch der neoklassizistischen Gartenhalle mit lokaler Kunst, fernab jeden Großstadttrubels entspannte Stunden zu verbringen. Anschließend schlendern Sie an den größten, in einem 170 Meter langen Becken positionierten Wasserspielen Düsseldorfs vorbei. Gleich um die Ecke dürften sich die jüngsten Besucher für einen Abstecher auf den Spielplatz  mit Rutschen, Strickleitern und Balancier-Parcours begeistern.

Ein Besuch im Aquazoo

Ein tatsächlich einzigartiges Spektakel wartet gleich zu Beginn des Nordparks: der Aquazoo! Bei dem 1987 eröffneten Haus, das auch als „Löbbecke-Museum“ bekannt ist, handelt es sich um eine Kombination aus Naturkundemuseum, Aquarium und Zoo. In mehr als 25 Themenräumen und 140 Aquarien, Terrarien und Großanlagen lernen junge und ältere Besucher*innen alles Detail über Ursprung, Evolution und Vielfalt des Lebens zu Wasser und an Land. Bei jedem Besuch lässt sich ein neuer Bewohner entdecken – vom Schwarzspitzen-Riffhai über den Gelben Segelflossen-Doktorfisch bis hin zur Madagaskar-Boa. Ach so, erwähnte Krokodile nicht zu vergessen!

Der Rhein direkt nebenan

Ein weiterer Pluspunkt des Nordparks: Er ist besonders gut erreichbar, und das nicht nur mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (U-Bahn-Station Nordpark/Aquazoo) oder mit dem eigenen Auto. Denn Parkfläche gibt es am Eingang Kaiserswerther Straße genug. Der zweite Eingang an der Rotterdamer Straße grenzt an den Rhein, sodass Spaziergänger*innen und Radfahrer*innen jederzeit einen Abstecher auf das Gelände unternehmen können. Bis in die Altstadt sind es zu Fuß rund 30 Minuten – wenn man sich nicht von den zeitgenössischen Kunstwerken von Bildhauern wie André Bloc, Hans Breker oder George Rickey, der aus Bambushölzern gefertigten Pergola oder einer Runde Fußball auf der „Engländerwiese“ aufhalten lässt. Benannt wurde Letztere nach den britischen Truppen, die den Park nach dem Zweiten Weltkrieg für sich beanspruchten.

Ein Abstecher zur Eismanufaktur Ghirloni

Nicht direkt im Nordpark, aber ein Tipp für den Heimweg: Das Eis von Ghirloni zählt zu den beliebtesten der Stadt; sogar in die Regale von Supermärkten hat es das Dessert geschafft. Das nur als Hinweis für alle, die am Wochenende ungern in der Schlange vor der Eisdiele in der Stockumer Kirchstraße warten möchten – auch wenn es sich unbedingt lohnt. Besonders zu empfehlen: die Sorten Granny Smith mit Apfelstückchen, Zartbitter, auf das sich auch Veganer freuen können, und – Leberwursteis speziell für Vierbeiner. 

Foto: Düsseldorf Tourismus

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