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Rheingärtchen

Das Rheingärtchen im Stadtteil Pempelfort ist mit einer Größe von 5000 qm eine der kleinsten denkmalgeschützten Anlagen Düsseldorfs. Bis heute ist die Anlage in allen wesentlichen Strukturen nahezu unverändert erhalten geblieben.

An dem von japanischen Kirschen flankierten Zugangsweg und den rechtwinkligen Rasenfeldern mit langgestreckten Blumenrabatten schließt sich ein ovales Wasserbecken an, in dem die Skulptur der "Wasserträgerin" des Bildhauers Bernhard Sopher steht. Er gehörte zur Künstlervereinigung "Junges Rheinland" um die legendäre Mäzenin und Galeristin Johanna Ey (1864-1947). 1925 schuf der Künstler die lebensgroße Bronzefigur "Wasserträgerin", die eine nackte, auf dem Kopf ein Gefäß tragende Nubierin darstellt.

Südlich des mittleren Gartenteils schließt sich ein kleinteilig gestaltetes Blumengärtchen an.

Der offenste und längste Gartenraum des Rheingärtchens ist seine hoch über dem Rhein gelegene Aussichtsterrasse. Nördlich dieser Rheinterrasse schließt sich der Rheinpark an.

Das Rheingärtchen entstand in den Jahren 1927/28 nach dem Entwurf des damaligen Gartendirektors Walter von Engelhardt und dem Stadtgartenarchitekten Johann Heinrich Küchler. Nicht als Vorfläche repräsentativer, öffentlicher Großbauten, sondern als einen Ort der Ruhe und Muße mit einer an einen behaglichen Hausgarten erinnernden Gestaltung beschreibt von Engelhardt das Rheingärtchen.

Die Gartenanlage ist Bestandteil des größeren städtebaulichen Komplexes des Ehrenhofes (Tonhalle, Museum Kunstpalast, NRW-Forum Düsseldorf) und der Rheinterrasse. Diese einheitlich in dunklem Klinker gehaltenen Hochbauten waren für die Ausstellung GESOLEI (Ausstellung für GEsundheitspflege, SOzialfürsorge und LEIbesübungen) 1926 vom Architekten Wilhelm Kreis geschaffen worden. Das unmittelbar nach der Ausstellung entstandene Rheingärtchen fügt sich harmonisch in dieses städtebauliche Ensemble ein.

 

 

Lage
Pempelfort/ Joseph-Beuys-Ufer
40479 Düsseldorf
Größe 5000 qm²