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Darstellende Kunst

Foto: Lucie Jansch

Der Sandmann — von E.T.A. Hoffmann

Große Bühne, Düsseldorfer Schauspielhaus am Gustaf-Gründgens-Platz

Regie: Robert Wilson

Produktion des Düsseldorfer Schauspielhauses in Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen und Unlimited Performing Arts —

Noch vor der Wiedereröffnung wird im Düsseldorfer Schauspielhaus am Gustaf-Gründgens-Platz ein internationaler Theaterabend großen Formats zu erleben sein. Der für seine originäre Ästhetik weltweit gefeierte Regisseur Robert Wilson und die britische Singer-Songwriterin Anna Calvi erwecken E. T. A. Hoffmanns düstere Schauermär »Der Sandmann« zu neuem Leben. Die 1816 erschienene, psychologisch fein gezeichnete Erzählung nimmt ihren Ausgang von einem frühkindlichen Trauma: Der Vater des kleinen Nathanael, ein heimlicher Alchemist, verunglückt bei einer Explosion. Der Junge glaubt, das tragische Ereignis müsse mit dem Sandmann in Verbindung stehen, von dem die Mutter oft erzählt. Er streut Kindern, die nicht schlafen wollen, Sand in die Augen, bis diese ihnen blutig zum Kopf herausspringen. Eine grausige Gutenachtgeschichte, die Nathanael fortan nicht mehr loslässt. Verzauberte Augengläser, lebendige Puppen und magisches Feuer – Robert Wilsons feinsinnige Lichtkompositionen, präzise Bewegungsabläufe und kühne Bühnenbilder lassen die Grenze zwischen Realität und Wahn verschwimmen. Anna Calvis dramatischer Rock setzt dazu den musikalischen Kontrapunkt. Informationen und Termine

Foto: Düsseldorf Tourismus GmbH

Lazarus

Große Bühne, Düsseldorfer Schauspielhaus am Gustaf-Gründgens-Platz

Deutschsprachige Erstaufführung Februar 2018

David Bowies letzter musikalischer Gruß thematisiert das ewige Leben. Gemeinsam mit dem irischen Dramatiker Enda Walsh schrieb Bowie das Musiktheaterstück »Lazarus«, das kurz vor seinem Tod in New York uraufgeführt wurde. »Lazarus« knüpft an eine Geschichte an, in der Bowie einst eine Hauptrolle spielte: Als Thomas Jerome Newton war er »Der Mann, der vom Himmel fiel« im gleichnamigen Film von Nicolas Roeg aus dem Jahr 1976. Der Außerirdische Newton war auf der Erde gelandet, auf der Suche nach Wasser für seinen Heimatplaneten. Er verliebte sich, plante seine Rückkehr – aber zerbrach schließlich an der Kälte der menschlichen Zivilisation. Seither lebt er unter uns, als gewöhnlicher Erdenbewohner. Er wird von seinen Dämonen gejagt, die er mit Gin verscheucht, und von einer vergangenen Liebe gequält. Seine Unsterblichkeit peinigt ihn, und er sehnt sich nach Erlösung. Als eine weitere verlorene Seele in sein Leben tritt, schöpft Newton Hoffnung: Könnte sie ihm dabei helfen, seine lang ersehnte Reise anzutreten?

»Lazarus« versammelt Bowie-Klassiker wie »The Man Who Sold the World«, »Absolute Beginners«, »Heroes« oder »This Is Not America«. Es ist eine Seltsamkeit, ein Stück mit einem Geheimnis, eine verrätselte Meditation über den Tod als ungelebtes Leben. Weitere Informationen