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Bildende Kunst

31. März 2018 / K21 Ständehaus

Das K21 ist seit 2011 ein Ort für junge Künstlerinnen und Künstler, die in 22 Räumen in einen Dialog mit der Architektur des Ständehauses und mit dessen Sammlung treten. In jedem Jahr werden vier internationale Positionen eingeladen, für zwölf Monate ihre zumeist raumbezogenen Arbeiten zu zeigen. Der Themenschwerpunkt der vier tempo­rären Ausstellungen wird 2018 auf Ökologie und Gesellschaft liegen. Die K21 Künstler­räume werden von der Kulturstiftung der Sparda-Bank West gefördert. Weitere Informationen

FORT

- Frühjahr 2018 / Langen Foundation, Neuss

Die Langen Foundation zeigt eine Ausstellung des Künstlerduos FORT. Jenny Kropp und Alberta Niemann realisieren mit ihren Installationen, Videos und Performances atmosphärische Inszenierungen, die Assoziationen auslösen. Sie verwenden in ihren raumbezogenen Arbeiten Alltagsgegenstände, meist architektonische Elemente aus unserer urbanen Umgebung wie Straßenlaternen, Schaufenster, eine komplette Tankstelle ebenso wie Teile von Interieurs, die sie minutiös nachbauen oder als Readymades verwenden. Weitere Informationen

Ernst Ludwig Kirchner, Drei Badende, 1913, Öl auf Leinwand, 197,5 x 147,5 cm, Art Gallery of New South Wales, Art Gallery of New South Wales Foundation Purchase 1984, Foto: AGNSW

SPOT ON: 1937. Die Aktion „Entartete Kunst“ in Düsseldorf

bis Sommer 2018 / Museum Kunstpalast

In den Kunstsammlungen der Stadt Düsseldorf wurden 1937 über 1.000 Kunstwerke beschlagnahmt – nur Museen in Berlin und Essen waren stärker betroffen. Wenige Werke sind heute wieder im Bestand des Museum Kunstpalast, der weitaus größere Teil ist verschollen oder zerstört, einige Werke befinden sich in anderen Sammlungen. Achtzig Jahre nach den – auf verschiedenste Weise – folgenreichen kunstpolitischen Maßnahmen der Nationalsozialisten wird mit dieser Präsentation ein aktueller Blick auf das Thema geworfen. Sie bezieht die Ergebnisse eines Forschungsprojekts des Jahres 2013 mit ein, in dem detailliert rekonstruiert wurde, welche Werke damals auf staatliche Order aus den Düsseldorfer Depots entfernt wurden. Neben Dokumentationsmaterial sind einige Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier zu sehen, u.a. von Otto Dix und Paula Modersohn-Becker. Weitere Informationen

Rio Negro-2, Brasilien, 1998 / C-Print, 180 x 230 cm /© Axel Hütte
Rio Negro-2, Brasilien, 1998 / C-Print, 180 x 230 cm /© Axel Hütte

Axel Hütte. Night and Day

23. September 2017 – 14. Januar 2018 / Museum Kunstpalast

Axel Hütte (*1951) gehört zu den wichtigsten Vertretern der Düsseldorfer Fotoschule. Das Museum Kunstpalast präsentiert in einer ca.70 großformatige Nacht- und Tagbilder umfassenden Werkschau des in Düsseldorf lebenden Künstlers Arbeiten aus den letzten 20 Jahren. Gezeigt werden u. a. Hüttes Aufnahmen aus den Metropolen dieser Welt, mediterrane Landschaftsbilder aus Europa, Dschungelbilder aus Südamerika, Gebirgsansichten aus der Schweiz, aber auch Teile seiner berühmten "Rheingau"-Serie. Weitere Informationen

Carl Wilhelm Kolbe d. Ä. (1759 – 1835), Liebespaar in einer Grotte, umgeben von Pflanzen und Kräutern, um 1830/35, Radierung, 46,2 x 61,6 cm, Museum Kunstpalast, Düsseldorf, Inv. Nr. 1928-1917, ©Museum Kunstpalast, Düsseldorf, Foto: Horst Kolberg, Neuss – ARTOTHEK

Magische Natur Carl - Wilhelm Kolbe, Franz Gertsch, Simone Nieweg, Natascha Borowsky

– 07. Januar 2018 / Museum Kunstpalast

Vier auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Künstler haben eines gemeinsam: die Inspirationsquelle Natur. Es geht ihnen allerdings nicht darum, das, was sie sehen, abzubilden, sondern eigene, neuartige Bilder zu schaffen, die sich durch eine gewisse „Künstlichkeit“ auszeichnen. Natur wird unter ihren Händen geheimnisvoll. Carl Wilhelm Kolbe d.Ä. (1759 – 1835) wurde von der Landschaft um Dessau zu Radierungen inspiriert, auf denen er wucherndes Blattwerk mit miniaturhaft anmutenden Figuren kombinierte und so das Fantastische der Natur steigerte. Die monumentalen Holzschnitte von Franz Gertsch (geb. 1930) beschäftigen sich mit überdimensionierten Pflanzendarstellungen und beeindrucken durch eine raffinierte Mischung aus Detailreichtum und Abstraktion. Simone Nieweg (geb. 1962) nimmt in ihren Fotografien den Stadtrand in den Blick und untersucht Gärten als „Nutzlandschaften“. Für Natascha Borowsky (geb. 1964) diente ein Küstenstreifen bei Mumbai als Zauberwald, in dem sich Stofffetzen um die Äste schlingen, so dass menschliche Artefakte – ähnlich wie bei Kolbe – mit der Natur zu einer Einheit verschmelzen. Weitere informationen

 

© B. Babic

Next Level - Festival for Games 2017

10. 12. November 2017 / NRW-Forum Düsseldorf

Next Level ist in Düsseldorf angekommen. Nach dem erfolgreichen Auftakt 2016 wird das Games-Festival im November zum zweiten Mal die Ausstellungsräume des NRW-Forum in einen digitalen Erlebnisparcours verwandeln: die neuesten Spiele und Trends der Branche, interaktive Kunst-Installationen, Partyformate, Vorträge und Workshops bringen Fans und Fachleute der digitalen Spielekultur zusammen. Next Level wird veranstaltet vom NRW KULTURsekretariat, gemeinsam mit dem NRW-Forum Düsseldorf und weiteren Partnern. Weitere Informationen

18. November 2017 – 25. Februar 2018 / K21 Ständehaus

Eine kommentierte Geschichte der ARAB IMAGE FOUNDATION

Als Mitbegründer der 1997 in Beirut gegründeten Arab Image Foundation blickt Zaatari (geb. 1966)  durch eine reiche Tradition an fotografischen Aufzeichnungen auf die Gegenwart. Die erste Museumsausstellung des Künstlers in Deutschland zeigt ein vielfältiges Werk, das die Produktion, Zirkulation und Sammlung von Bildern im Kontext der aktuellen politischen Verwerfungen im Nahen Osten reflektiert. Weitere Informationen

Foto: Hopfgarten

gute aussichten 2017/2018

24. November 2017 11. Februar 2018 / NRW-Forum Düsseldorf

Die besten Fotografie-Absolventen des Landes versammeln sich wieder in Düsseldorf! Zum zweiten Mal findet die große Auftaktausstellung des Nachwuchspreises „gute aussichten“ im NRW-Forum Düsseldorf statt. „gute aussichten“ wurde 2004 von Josefine Raab und Stefan Becht gegründet. Einmal im Jahr wählt eine prominent besetzte Jury aus den Einreichungen aller Hochschulen in Deutschland mit einem Studiengang Fotografie die besten Arbeiten aus. Weitere Informationen

Carmen Herrera – Lines of Sight

02. Dezember 2017 – 08. April 2018 / Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, K20, Grabbeplatz

Die kubanisch-amerikanische Künstlerin Carmen Herrera zählt zu den Pionierinnen der geometrischen Abstraktion in Amerika. Die bisher größte Retro­spek­tive zeigt rund 70 Werke der Malerei, Grafik und Skulptur. Die 102 Jahre alte Künstlerin wurde vom Kunstmarkt lange ignoriert; ihr erstes Bild verkaufte sie im hohen Alter von 89 Jahren. Carmen Herrera - Lines of Sight wurde im Whitney Museum of American Art in New York konzipiert und ist in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in ergänzter Form zu sehen. Weitere Informationen

Maria Hassabi. "STAGING: Solo" (2017)

Dezember 2017 - März 2018 / Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20 Grabbeplatz

Performances von Maria Hassabi (geb. 1973) sind strenge Choreographien von lang­samen Entfaltungen der Bewegungen im Raum. In ihren international gezeig­ten Vor­führungen lotet sie die Beziehung des Körpers zum Bild aus, lässt  Körper­lichkeit zu präzisen Bewegungen werden. Die Künstlerin bezeichnet ihre Kom­po­sitionen als „Paradox der Stille“. Für das K20 entwickelt Hassabi eine Fassung ihrer auf der Documenta 14 gezeigten Installation „STAGING: Solo“. Damit öffnet sich die Kunst­sammlung einer Gattungsgrenzen sprengenden Kunst. Weitere Informationen

 

Anni Albers

09. Juni – 09. September 2018 / Kunstsammlung NRW, K20 Grabbeplatz

Anni Albers (1899−1994),  wohl anerkannteste Textilkünstlerin im 20. Jahrhundert, stellte die alte Technik des Webens ins Zentrum ihres Schaffens. Sie webte Bilder und Wandbehänge, entwarf Teppiche und Textilien für die maschinelle Produktion. Zeitlebens war sie eine begeisternde Lehrerin und Autorin. Die Ausstellung – eine Kooperation mit Tate Modern – wird alle Facetten des vielseitigen Werks der wohl bedeutendsten Bauhaus-Künstlerin und ihren geistigen wie visuellen Kosmos beleuchten. Weitere Informationen

 

museum global – Die exzentrische Moderne

10. November 2018 – 10. März 2019 / Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20 Grabbeplatz

Mit der Ausstellung Die exzentrische Moderne hinterfragt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen den bisherigen Blick auf die westliche Moderne und erkundet zugleich die eigene Sammlungsgeschichte. Gezeigt werden Beispiele künstlerischer Praxis, die außerhalb Europas und Nord-Amerikas im Austausch mit oder unabhängig von der „Klassischen Moderne“ entstanden, von der traditionellen westlichen Kunstgeschichts­schreibung jedoch kaum berücksichtigt wurden. Weitere Informationen