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Heinrich-Heine-Geburtshaus
Anschrift
Bolkerstraße 53 (Altstadt)
Tel. +49 (0) 211/ 3112522
Wissenswertes
Heinrich Heine (1797 – 1856)
Dichter des Loreley-Liedes („Ich weiß nicht, was soll es bedeuten...“) wurde im Hinterhaus des Grundstückes geboren.
Heinrich Heine gilt als der bedeutendste deutsche Dichter zwischen Romantik und Realismus.
Im vorderen Gebäude befindet sich heute eine Literaturhandlung.
Lebensdaten
13.12.1797
Geboren auf der Bolker Straße in Düsseldorf
als Sohn des jüdischen Schnittwarenhändlers Samson Heine
1810-1814
Lyzeum Düsseldorf (heutiges Görres-Gymnasium)
1814 verlässt er das Gymnasium ohne Reifezeugnis
1815
Kaufmännischer Lehrling in Frankfurt/Main
1816
Im Bankhaus seines vermögenden Onkels in Hamburg
Jurastudium in Bonn
1820
Nach Göttingen, relegiert wegen eines Duellvergehens
1821-1823
Studium in Berlin
1828
Bis Mitte des Jahres in München, dann Reise nach Italien
Tod des Vaters; Rückkehr nach Hamburg
1829
Heine in Hamburg und Berlin bzw. Potsdam, auf Helgoland und wieder in Hamburg
1830
Heine lebt in Hamburg bzw. Wansbeck, erneute Reise nach Helgoland
1831
Heine begibt sich nach Paris, wo er dauernden Wohnsitz nimmt und als Korrespondent der "Allgemeinen Zeitung" und französischer Journale seinen Unterhalt verdient. Bekanntwerden mit Balzac, Berlioz, Chopin, Dumas, Victor Hugo, Liszt, Nerval, George Sand u.a.
1832
Tod Goethes, Hambacher Fest
1834
Heine lernt Mathilde, seine spätere Frau, kennen
1835
Der deutsche Bundestag verbietet die Schriften des Jungen Deutschland, auch Heines Bücher werden verboten. - Die französische Regierung gewährt ihm eine Pension. Heine lässt seine Bücher in Deutschland weiterdrucken
1841
Heine heiratet in Saint-Sulpice Crescentia Eugenie (Mathilde) Mirat
1843
Herbstreise nach Hamburg, erster Besuch seit 1831.
Ende des Jahres in Paris Bekanntschaft mit Marx.
1844
Zweiter und letzter Besuch in Hamburg. In den Neuen Gedichten erscheint "Deutschland. Ein Wintermärchen". Heines Onkel Salomon stirbt. Beginn des Erbschaftstreits
1848
Heine erkrankt an der Rückenmarkschwindsucht und ist in kurzer Zeit an seine „Matratzengruft“ gefesselt
1851
Heines zweites Testament (das erste wurde 1846 niedergeschrieben).
1855
Kurz vor seinem Tode Freundschaft mit Mouche, seiner letzten Liebe
17.02.1856
Heine stirbt in Paris, Avenue Matignon 3
20.02.1856
Beerdigung auf dem Montmartre-Friedhof (Paris)
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